Brauverein Schwabach stellt sich den Vertretern Der Stadt Schwabachs vor

Seit 22.04.2020 ist er offiziell eingetragen: Der Verein zur Förderung und Erhaltung der Schwabacher Braukultur e.V. – kurz Brauverein Schwabach. Nun wurde er von Oberbürgermeister Peter Reiß zu einer Vorstellung im goldenen Saal des Rathauses eingeladen. Dabei waren auch die drei Referenten der Stadt, Stadtrechtsrat Knut Engelbrecht, Stadtkämmerer und Wirtschaftsreferent Sascha Spahic sowie Stadtbaurat Ricus Kerckhoff.

Der 1.Vorsitzende des Brauvereins André Betz stellte in einer kurzen Präsentation den Verein und seine Ziele vor.

Warum wurde der Verein gegründet? Schwabach war als Stadt der Brauereien einst so wichtig, dass sogar die Wittelsbacher in München sich Bier liefern ließen, doch leider ist von den einst um die 50 Brauhäusern in Schwabach nun seit einem Jahrzehnt kein einziges mehr übrig. In Schwabach gibt es Stadtführungen rund um das Thema Bier und die zahlreichen Zeugnisse davon in der Altstadt, aber es gibt kein Schwabacher Bier mehr! Deswegen fanden die Gründer des Brauvereins, dass es an der Zeit ist dies zu ändern. Ziel ist die Errichtung einer Art Kommunbrauhaus, um dort ein Bier mit den Schwabachern für die Schwabacher zu brauen.

In diesem Kommunbrauhaus, wie man es noch vereinzelt aus Franken und der Oberpfalz her kennt, soll es dann auch die Möglichkeit geben, in Braukursen einem breiten Publikum das Wissen über die Bierherstellung näher zu bringen. Und wer sich dann berufen fühlt, mit zu helfen und zu gestalten, ist dann gerne dazu eingeladen tatkräftig mit anzupacken. Am Ende legten die drei Vorstandsmitglieder des Brauvereins noch ihre Vorstellung dar, wie ein solches Brauhaus aussehen müsste und baten die Stadt sie bei der Suche nach einer geeigneten Örtlichkeit zu unterstützen.

Die Vertreter der Stadt freuten sich darüber, dass in der Bevölkerung Bestrebungen existieren, wieder ein eigenes Schwabacher Bier zu brauen. Es gäbe schon länger die Idee, wieder ein echtes Schwabacher Bier auf Festen ausschenken zu können und es wären auch schon Gespräche darüber geführt worden, so die Stadtspitze.

Der OB Peter Reiß und die Stadtspitze sagten zu, sich nach entsprechenden Räumlichkeiten umzuhören und den Verein bei seiner weiteren Entwicklung zu unterstützten. Der Kontakt zur städtischen Wirtschaftsförderung wurde unmittelbar nach dem Gesprächstermin herstellt. Dazu gab es auch den ein oder anderen Hinweis, welche Alternativen noch möglich wären.

Am Ende überreichte der Brauverein dem OB noch eine kleine Auswahl verschiedener selbstgebrauter Biere zum Testen.

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